Renaissance Astrologie: Magisches Weltbild

Die Münchner Astrologin Sonja Schön erstellt das individuelle Horoskop basierend auf dem Wissen der Renaissance Astrologie mit den Schwerpunkten: Liebe & Partnerschaft, Gesundheit, Geld & Beruf.Die Münchner Astrologin Sonja Schön erstellt das individuelle Horoskop basierend auf dem Wissen der Renaissance Astrologie mit den Schwerpunkten: Liebe & Partnerschaft, Gesundheit, Geld & Beruf.

Im 2. Teil der Serie Renaissance Astrologie der Münchner Astrologin Sonja Schön geht es um das magische Weltbild über die Zeitmessung in Kronos und Kairos

Astrologie als Gemeingut aller Gebildeten

Auch die Astrologie erlebte in der Renaissance einen neuen Aufschwung. Sie war die Königin der Wissenschaften und Gemeingut aller Gebildeten wie Maler, Bildhauer, Baumeister und Künstler. Viele astrologische Schriften, die auf Platon und Aristoteles zurückgingen, waren von den Muslimen bewahrt worden und so in der Renaissance in Umlauf wie zum Beispiel das „Tetrabiblos“ von Claudius Ptolemäus. Sie basierten auf dem Grundsatz von Hermes Trismegistos

„Wie oben, so unten“.

Astrologie beruht nicht auf dem kausalen Zusammenhang von Ursache und Wirkung, sondern auf dem Denken in Analogien. Hinter diesem 5000 Jahre alten Urwissen der Menschheit steht kein naturwissenschaftliches, sondern ein magisches Weltbild. Seine Wirkung ist am besten im Vaterunser beschrieben – „wie im Himmel, so auf Erden“. Zaubersprüche, Anrufungen und Talismane dienten daher folgerichtig der Erreichung von Wünschen.

Die Münchner Astrologin Sonja Schön erklärt die Bedeutung der Zeit in der Renaissance Astrologie

Die Münchner Astrologin Sonja Schön erklärt die Bedeutung der Zeit in der Renaissance Astrologie

Zeitmessung in Kronos und Kairos

Außerdem war man der Überzeugung, dass Zeit (Kronos) nicht nur ablief, sondern eine Qualität (Kairos) besaß, die man anhand des Horoskops messen konnte. Das zeigen auch Sprichwörter wie

„Jedes Ding braucht seine Zeit“ oder „die Zeit muss reif sein“.

Astrologie wandte man auf Politik, Medizin, Wetter und Landwirtschaft an. Die Reform des Kalenders durch Papst Gregor, sowie die Erfindung der mechanischen Uhr und die verbesserten Grundlagen bei der Berechnung der Häuser schufen der Astrologie eine neue Basis. Zum letzten Mal arbeiteten Astrologie und Astronomie Hand in Hand.

Die neuen Erkenntnisse um den Aufbau des Kosmos wie zum Beispiel das heliozentrische Weltbild oder die „kopernikanische Wende“ konnten die Basis der Astrologie nicht erschüttern. Denn der Ort, von dem aus die Planeten beobachtet werden, bleibt immer die Erde. Dort befindet sich der Mensch, der im Augenblick seiner Geburt durch die dann stattfindenden planetarischen und zodiakalen Einwirkungen seine ganz bestimmte kosmische Prägung erhält. Extremes Aufsehen erregten allerdings Vorhersagen aufgrund der Großen Konjunktion von 1484. Dieses wurde als Ankündigung einer neuen heiligen Religion interpretiert, die zu neuen Gesetzen führt, welche die Privilegien des Adels einschränken und den Armen helfen würde.

Im 3. Teil der Serie Renaissance Astrologie geht es über Persönlichkeiten die sich intensiv mit der Astrologie beschäftigt haben.

Im 1. Teil der Serie von der Münchner Astrologin Sonja Schön geht es um die Symbolsprache der Renaissance Astrologie.

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