Aggressive Grippewelle: Wie können Sie sich schützen Teil 2

Die Schlagzeile der Bildzeitung

13 weitere Tipps zur Vorbeugung und zur Linderung wenn es Sie schon erwischt hat. Viele alte und bewährte Hausmittel stelle ich Euch heute vor.

Die Fotos dŸrfen ausschlie§lich fŸr Marketingma§nahmen des ãHotel LINDENWIRT" - D-94256 Drachselried - verwendet werden. Jegliche Nutzung Dritter ist mit dem Bildautor GŸnter Standl (www.guenterstandl.de) gesondert zu vereinbaren.

 

 

Bild: http://www.hotel-lindenwirt.de

  • Sauna oder Schwitzkur: Zur Vorbeugung und zu Beginn einer Erkältung sind Saunagänge oder eine Schwitzkur sehr gesund. Für eine Schwitzkur übergießen Sie 3 TL Holunderblüten mit ½ l kochendem Wasser. Zugedeckt 10 Minuten ziehen lassen. Trinken Sie 1 Tasse des Tees sehr heiß, und nehmen Sie anschließend 10 Minuten lang ein heißes Vollbad. Hüllen Sie sich danach feucht in angewärmte Laken und eine Wolldecke, und legen Sie sich so ins Bett. Nach kurzer Zeit kommt es zum Schweißausbruch. Durch den Anstieg der Körpertemperatur können gerade am Anfang einer Erkältung große Mengen Erreger abgetötet werden. Vorsicht! Nicht anwenden sollten Sie die Schwitzkur, wenn die Symptome schon richtig ausgebrochen sind und bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck oder Herzschwäche.

„Alles was wir brauchen, um gesund zu bleiben, hat uns die Natur reichlich geschenkt.“

Sebastian Kneipp

  • Wasser und Kneipp-Strümpfe: Gerade bei beginnenden Erkältungen helfen Wasseranwendungen wie zum Beispiel ein Fußbad mit ansteigender Temperatur. Am besten nimmt man dazu eine spezielle Fußbadewanne. Man beginnt bei etwa 33 Grad und lässt langsam warmes Wasser zulaufen, bis etwa 40 Grad erreicht sind. Knapp zwanzig Minuten sollte das Ganze dauern. Hinterher nimmt man Essigstrümpfe, die gegen Hals-, Ohren- und Nackenschmerzen helfen. Dazu werden Socken aus Leinen in kaltes Essigwasser getaucht und angezogen. Oben drüber kommen dann Strümpfe aus Wolle. Das fühlt sich zunächst kalt an, bringt dann aber Regulierungsvorgänge im Körper in, die Erkältungssymptome lindern können. Solche Strümpfe, so genannte „Kneipp-Strümpfe“, sind in Apotheken erhältlich.
  • Kamillenölinhalation: Aufgrund ihrer entzündungshemmenden, desinfizierenden und schweißtreibenden Wirkung ist die Kamille gleichsam ein Allround-Mittel bei Erkältungen. Ihre ätherischen Öle wirken entzündungshemmend und beruhigend. Im frühen Erkältungsstadium hilft ein Dampfbad. Rühren Sie 1 bis 2 Handvoll Kamillenblüten in eine große Schüssel mit sehr heißem Wasser. Zugedeckt drei Minuten ziehen lassen. Beugen Sie sich mit dem Gesicht über die Schüssel, und decken Sie ein Handtuch über Kopf und Schüssel, sodass auch der Rand bedeckt wird. Dadurch können die ätherischen Dämpfe nicht entweichen. Atmen Sie tief ein und aus. Nach 5 Minuten legen Sie eine kurze Pause ein und inhalieren dann nochmals.
  • Essigwickel zur Fiebersenkung: Gießen Sie 100 ml Apfelessig mit 400 ml lauwarmem Wasser auf. Tauchen Sie zwei große Handtücher aus Baumwolle bis zur Hälfte hinein, und wickeln Sie die Beine von den Knöcheln bis zu den Kniekehlen damit ein. Jeweils ein Wolltuch darüber wickeln. Bleiben Sie 30 Minuten damit im Bett liegen. Wenn der Wickel heiß wird, sollte er durch einen neuen ersetzt werden.

zwiebel

  • Heilende Zwiebel: Ein wirksames Hausmittel gegen Erkältungen ist die Zwiebel: 2 Zwiebeln in Scheiben schneiden und neben das Bett stellen. Die Dämpfe vernichten die Bakterien in den angegriffenen Schleimhäuten des Nasen-, Mund- und Rachenraums. Außerdem kann man sie auch schälen und in Scheiben schneiden. Das Ganze kommt in ein Glas und wird mit Zucker bestreut. Der Sirup, der sich in den nächsten Stunden bildet, lindert erfolgreich den lästigen Hustenreiz.
  • Schwarzer Rettich: Ähnlich wie die Zwiebel dient auch der Schwarze Rettich zur Herstellung eines süßen Hustensirups. Dazu soll man die Knolle durchbohren, oben trichterförmig zuschneiden und auf ein Gefäß stellen. Jetzt kommt wieder Zucker drauf. Innerhalb von 24 Stunden bildet sich genug Saft, um alle paar Stunden einen Löffel davon einzunehmen.

salz

  • Salz gegen Schnupfen: Ein probates Hausmittel gegen Schnupfen ist Salzwasser. Dazu nimmt man etwa einen Teelöffel Salz auf ein Glas lauwarmes Wasser und gurgelt damit.
  • Malve gegen Husten: Übergießen Sie 2 TL Malvenblätter mit 1 Tasse kochendem Wasser. 5 Minuten ziehen lassen. Trinken Sie dreimal täglich 1 Tasse. Mit Honig und frischem Zitronensaft vermischt, ergibt Malventee ein fruchtiges, durstlöschendes und heilendes Getränk.
  • Fichtennadelbad: Fichtennadeln regen durch ihre ätherischen Öle die Durchblutung an. Nehmen Sie ein 37 Grad warmes Vollbad mit Fichtennadelextrakt aus dem Fachhandel. Baden Sie höchstens 15 Minuten. Legen Sie sich anschließend warm eingepackt ins Bett.
  • Thymianbad: Thymian ist nicht nur ein schmackhaftes Gewürz, sondern auch ein altbewährtes Heilmittel, das Krämpfe und Schleim löst. Geben Sie für ein Bad 1 Handvoll getrocknetes Thymiankraut in das heiße Wasser. Baden Sie höchstens 15 Minuten, und ruhen Sie anschließend 1 Stunde gut eingepackt.

Meine Kräuter

  • Zitronensaft zum Gurgeln: Mischen Sie den Saft von einer Zitrone, 1 TL Salz und ¼ l lauwarmes Wasser. Gurgeln Sie mit dieser Lösung dreimal täglich jeweils 1 Minute lang.
  • Aromatische Stärkung: Eukalyptus- und Thymianöl beleben und sind besonders wohltuend. Geben Sie jeweils einige Tropfen der ätherischen Öle in eine Duftlampe oder in eine mit warmem Wasser gefüllte Schale. Sie können auch 2 bis 3 Tropfen reines Teebaumöl auf ein Papiertaschentuch träufeln. Halten Sie es sich direkt vor Mund und Nase, und atmen Sie tief ein und aus. Dann halten Sie kurz die Luft an, damit die Substanzen ihre heilende Wirkung auf den Schleimhäuten der Atemwege länger entfalten können.
  • Umckaloabo: Umckaloabo wird aus der Wurzel einer Blume gewonnen. Sie stammt aus Südafrika, wo der Wurzelsud schon lange als Heilmittel eingesetzt wird. „Umckaloabo“ ist nicht umsonst das Zulu-Wort für „schwerer Husten“. Der Extrakt der Pflanze enthält unter anderem Gerbstoffe und Flavonoide. Er hemmt die Bakterienvermehrung, stärkt die Virenabwehr und löst zähen Schleim. Umckaloabo gibt es in der Apotheke.

Buchtipp:Bernd Neumann, Dr. med. Matthias Hölzl: Husten, Schnupfen, Heiserkeit, Knaur, Ratgeber Verlag München, 12,90 Euro, ISBN 13: 978-3-426-64244-3. Gibt es leider nur gebraucht.

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