Basenkur der Selbstversuch von Sonja Schön – Tag 3

Refugium Lindenwirt - therapeutisches Malen Sonja Schön

Schädelbrummen und Magengrummeln beim Aufwachen – das hat mir gerade noch gefehlt! Sofort greife ich nach Heidi Ungers „Wundermittel“, gebe ein paar Tropfen „Hepapur“ auf heißes Wasser und runter damit! Der alkoholische Pflanzenauszug wurde nach einem alten Klosterrezept hergestellt und enthält wichtige Bitterstoffe wie die der Enzianwurzel. Nach zehn Minuten geht es mir wieder besser.

Beim Frühstück träume ich schon von einem frisch gepressten Orangensaft! Doch schnell verwerfe ich den Gedanken wieder. Obst erzeugt Säure! Und Orangensaft am Morgen ist Säure und Zucker pur! Also – gestrichen! Dafür freue ich mich aufs farbtherapeutisches Malen mit der Heilpraktikerin Monika Sauer und trinke meinen Kuckicha-Tee.

Refugium Lindenwirt Sonja Schön therapeutisches Malen

Farben heilen Körper, Geist und Seele

„Farben setzen einen Harmonisierungs- und Selbstheilungsprozess in Gang und eröffnen uns einen Weg zu uns selbst“, meint Sauer. „Der kreative Umgang mit Farben hilft uns sogar ein Stück weit, Grenzen zu überschreiten, die unser Denken, unser Intellekt uns setzt. Innere Seelenbilder und Visionen können sichtbar werden.“

Ich wähle Grün, Pink, Lila und Türkis und male schwungvoll ein mächtiges Kreuz mit einem pochenden Herzen und großen Strahlen. Daraufhin erklärt mir Sauer, dass die Farbe Grün das „Rettungsboot“ unter den Farben sei. Sie symbolisiere die Natur und die Erde, gäbe Energie und beeinflusse positiv das Herzchakra.

Refugium Lindenwirt therapeutisches Malen Sonja Schön

Auch Pink sei eine „Notfall-Farbe“ mit beruhigender Wirkung. Wer Türkis nähme, wolle Seelentiefe ausdrücken. Denn durch die Farbe Türkis könne man leichter kommunizieren. Türkis sei aber auch eine Schutzfarbe und diene der Abgrenzung. Nicht umsonst streiche man in südlichen Ländern Türen und Räume damit um das Böse abzuwehren. Interessanterweise ist ihrer Meinung nach Lila die „Detox-Farbe“ schlechthin. Sie stehe am Ende des Regenbogens und am Ende des Tierkreises. Als Farbe der Fastenzeit habe sie entgiftende und entsäuernde Wirkung! Wer will, kann Farben nicht nur tragen durch Kleidung und Schmuck (Amethyst), sondern auch essen. Lila kommt zum Beispiel in Auberginen, blauen Trauben und Rotkraut vor. Die zwei Stunden mit Sauer geben mir viele neue Anregungen.

Refugium Lindenwirt Sonja Schön therapeutisches MalenDabei denke ich an den Ausspruch von Goethe: „Farben sind die Kinder des Lichts!“ Mir fällt auf, dass ich in den letzten Jahren oft Schwarz getragen habe. Doch Schwarz ist keine Farbe, weil es alle Farben beinhaltet und nichts zurückgibt. Deshalb will ich jetzt mehr Türkis, Pink, Lila und vor allem Orange anziehen. Orange ist nicht nur eine weibliche Farbe, sondern auch ein natürliches Anti-Depressivum.

Pulsationsbehandlung: Erweiterte Lymphdrainage

Letztes Jahr hatte ich einen Unfall, bei dem ich mir zweimal mein rechtes Bein gebrochen habe. Deshalb ist dieses Bein noch viel dicker und unförmiger als mein gesundes, linkes. Dem soll jetzt mit einer Pulsationsbehandlung abgeholfen werden. Denn die Pulsation kann muskuläre Verhärtungen und Verklebungen auch in tieferen Gewebeschichten lösen. So werden mit Sauggläsern rhythmische Unterdruckwellen erzeugt, wodurch die Bewegung der Zellflüssigkeiten angeregt und die Zellstruktur gelockert wird. Stoffwechselschlacken und Umweltschadstoffe werden gelöst und über den beschleunigten Blut- und Lymphfluss zur Ausscheidung gebracht. Gleichzeitig werden körpereigene Vitalstoffe wie Hormone, Vitamine und Mineralien in die Zellverbände transportiert und stehen dem Organismus für eine optimale Stoffwechselleistung zur Verfügung. Damit wirkt sich diese Behandlung anregend und regenerierend auf den gesamten Körper und seine Funktion aus. Mit Freude betrachte ich danach meinen rechten Unterschenkel und meinen Fuß – die Schwellung ist schon ganz deutlich zurückgegangen.

Der Darm hat keine Zähne 

Beim Abendessen entdecke ich am Nachbarstisch eine Flasche Wein. Doch ich habe gar keine Sehnsucht nach einem Glas Riesling oder Rosé – im Gegenteil! Dafür bleiben noch viele Tage in diesem Jahr, jetzt brauche ich das wirklich nicht. Was ich auch nicht brauche, sind negative Gespräche und negative Gedanken. Beides ist noch schlimmer als schlechtes Essen. Deshalb erinnere ich mich fröhlich an meine letzte Reise in die Karibik, segne mein Essen, kaue es gründlich und lasse es mir auf der Zunge zergehen. Schließlich benötigt der Körper zur gesunden Verdauung alles, was in den Magen kommt, in Breiform. Denn der Darm hat keine Zähne!

Ich bin angekommen in der Basenkur und am Dienstag werde ich Euch berichten wie es mir damit geht.

Eure Sonja Schön

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2 Kommentare

  1. Elsa-Maria Honecker

    Liebe Sonja,
    finde ich toll, dass du das machst. Halte durch!!!!
    Ich bin in Gedanke bei dir und wäre auch „leiblich“ gerne da – habs bitter nötig.

    Bin schon gespannt auf deine Erfolgsmeldung danach.

    Alles Liebe

    Elsa

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